Software-Hersteller Adobe hat seine Flash-Pläne für iPhone und iPad eingestampft und erwägt rechtliche Schritte gegen Apple.
Flash-Spiele und Web-Videos werden wohl auch in Zukunft nicht auf Apples iPhone und das iPad kommen. Adobe hat heute mitegeilt, dass man die Pläne, eine Technologie zu entwickeln, die es Entwicklern erlaube, ihre Flash-Anwendungen einfach in iPhone- und iPad-Apps umzuwandeln, einstampfen wird. Als Grund nennt man Apples Entscheidung, im kommenden iPhone OS 4.0 nur Apps zuzulassen, die in bestimmten Programmiersprachen erstellt wurden. Flash ist nicht darunter. Adobe fordert nun die Entwickler auf, andere Plattformen wie Android zu bevorzugen.
Adobe arbeitet bereits eng mit Apple-Rivale Google zusammen: “Glücklicherweise ist das iPhone nicht die einzige Wahl. Android-basierte Handys wie das Motorola Droid und das Nexus One verkaufen sich wirklich gut und es gibt es eine ganze Reihe von Android-basierten Tablets, die in diesem Jahr veröffentlicht werden. Wir arbeiten eng mit Google zusammen um sowohl den Flash Player 10.1 als auch Adobe AIR 2.0 auf diese Geräte zu bringen. Bislang sind die Ergebnisse sehr vielversprechend”, sagt Adobes Flash-Produktmanager Mike Chambers. Laut Cnet erwägt Adobe rechtliche Schritte gegen Apple. Man befürchtet, dass Apples Ausschluss der Flash-Technologie dem Geschäft des Software-Herstellers schaden könnte. (ok)