Der "iPhone-Hacker", George Hotz, möchte eine eigene Custom Firmware mit Other OS-Support für die PlayStation 3 entwickeln und veröffentlichen.
Die Linux-Fangemeinde war geschockt, als Sony vor einigen Tagen bekannt gegeben hat, am morgigen 1. April eine neue Firmware zu veröffentlichen, mit der der Other-OS-Support eingestellt wird. Somit sind auf den “alten” PS3-Konsolen keine Linux-Installationen mehr möglich. Der Schritt ist als Sonys Reaktion auf den PS3-Hack von George Hotz zu werten, der das Sicherheitssystem der PlayStation 3 über einen Hardware-Hack überwunden hatte. Nach Sonys Ankündigung entschuldigte sich Hotz in seinem Blog bei den Linux-Nutzern. Gleichzeitig machte er weiter Front gegen Sony und unterstellte den Japanern, dass diese den PlayStation 3-Nutzern bewusst Funktionen wie die PS2-Emulation, Other OS und die SACD-Wiedergabe vorenthalten.
Hotz rät den PS3-Nutzern, die Firmware 3.21, die morgen erscheinen wird, nicht zu installieren. Stattdessen möchte er eine eigene Custom-Firmware anbieten, die auch weiterhin Other OS unterstützen soll. Die neue Firmware soll jedoch keine Raubkopien unterstützen. “Beim Hacking geht es nicht darum, etwas zu bekommen, für das man nicht bezahlt hat, es soll sicherstellen, das zu bekommen, für das man bezahlt hat”, so Hotz in seinem Blog. Sony rät die offizielle Firmware zu installieren, da ansonsten diverse Funktionen der PS3 nicht mehr funktionieren sollen. Linux-Nutzer können die Festplatte ausbauen und die Linux-Partition der PS3 auf einem PC mounten und so die Daten retten. (ok)