Der "iPhone-Hacker" George Hotz, der erst kürzlich auch die PS3 gehackt hat, regt sich über Sonys Abschaltung des Linux-Supports auf.
Wie Sony gestern mitteilte, wird in Kürze ein Firmware-Update für die PlayStation 3 veröffentlicht, mit dem der Linux-Support (Open-OS), den die “alten” PS3-Konsolen noch bieten, gestrichen wird. Grund für diesen Schritt ist der PS3-Hack des “iPhone-Hackers” George Hotz. Hotz veröffentlichte vor einigen Wochen einen Weg, mit dem durch Hardware-Manipulation die Sicherheits- funktionen der PS3 umgangen und auf den Systemspeicher sowie den Hypervisor-Status des Prozessors zugegriffen werden kann. Voraussetzung dafür ist eine Linux-Installation auf der PS3. Nun kritisiert der 20-jährige Hacker Sonys Schritt in seinem Blog.
Er fordert Sony auf, das System endlich zu öffnen. Er wirfst dem Unternehmen vor, man wolle den Nutzern nur Features nehmen und keine neuen geben: “Euer Blog Post (im offiziellen Playstation Blog) listet keine positiven Dinge für das Upgrade wie es normalerweise sein sollte. Stattdessen listet ihr Dinge auf die man verlieren könnte wenn man es nicht tut. Ist das euer Ernst?”, so Hotz. Danach rechnet Hotz mit Sonys Marketingstrategie ab: “Die Playstation 3 ist das einzige Produkt, welches ich kenne, dass Features während seines Lebenszyklusses verliert. Playstation 2 Softwarekompatibilität, SACD Wiedergabe und das Installieren von Betriebssystemen sind lediglich Softwareschalter, die ihr umlegen könntet. Es ist unbegreiflich dass ihr nicht nur den Stecker bei den neuen Konsolen zieht, sondern auch bei den Millionen von Konsolen die bereits da draußen sind.” (ok)