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Avatar-Regisseur James Cameron kritisierte gegenüber der BBC die Praxis, 2D-Filme mithilfe von Computern ins 3D-Format zu konvertieren.
Spätestens seit dem Erfolg von James Camerons 3D-Film Avatar, der weltweit an den Kinokassen 2,6 Milliarden Dollar einspielte, ist in den Hollywood-Studios die 3D-Mania ausgebrochen. Kaum ein Tag vergeht ohne die Ankündigung einer neuen 3D-Umsetzung. Auch alte Klassiker sollen dank 3D-Konvertierung ein zweites Leben in der dritten Dimension beschert bekommen. Regisseur James Cameron kritisiert genau diese Praxis und fordert mehr Filme, die auch tatsächlich in 3D gedreht werden. “Filmemacher sollen an die Türen der Studios klopfen und sagen, dass sie Filme in 3D machen möchten”, so Cameron gegenüber der BBC. Er ist der Meinung, dass die Konvertierung keinesfalls die gleiche Qualität biete, wie ein in 3D gedrehter Film.
“Das Problem ist, dass die Entscheidung [Konvertierung oder 3D-Dreh] von den Filmemachern und nicht von den Studios getroffen werden sollte, da die Studios eine kostengünstige Konvertierung der Qualität eines 3D-Drehs vorziehen.” Zudem geht er davon aus, dass die Nachfrage nach 3D-Filmen schon bald ihren Höhepunkt erreichen wird. Auch Cameron wird einen seiner größten Erfolge von 2D in 3D konvertieren. Titanic soll 2012 in 3D in die Kinos kommen. Hier möchte sich der Regisseur jedoch viel Zeit lassen um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. (ok)