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Entwickler: PlayStation Move ist besser als Microsofts Natal

Ein anonymer Entwickler hat mit den Kollegen von IGN über Microsofts Project Natal und Sonys PlayStation Move gesprochen.
Ein anonymer Entwickler hat mit den Kollegen von IGN über Microsofts Project Natal und Sonys PlayStation Move gesprochen.

Nun liegen die Karten aller Parteien auf dem Tisch: Nachdem Microsoft in den vergangenen Wochen und Monaten bereits viele Informationen zur Xbox 360-Bewegungssteuerung Project Natal veröffentlicht hat, zog Sony gestern nach und präsentierte mit PlayStation Move die Bewegungssteuerung für die PS3. Der PlayStation Move-Controller setzt anders als Project Natal (nur Kamera) auf eine Kombination aus Controller und PlayStation Eye-Kamera, um die Bewegungen des Spielers zu erkennen. Laut Meinung einiger Entwickler funktioniert Sonys Lösung in der Praxis deutlich besser als Microsofts Natal. Gegenüber IGN äußerte sich ein anonymer Entwickler zu beiden Systemen.

Seiner Meinung nach gibt es bei Move praktisch kein Lag, sofern man alles richtig programmiere. Es gebe zwar noch ähnlich wie bei der Wii einige Probleme bei der Kalibrierung, jedoch seien diese nicht so gravierend wie bei der Nintendo-Konsole. Auf Microsofts Project Natal angesprochen wurde der Entwickler deutlich: “It’s sh*t”, sagte er und fügte noch hinzu, dass das System nicht wie versprochen funktioniere. Es sei langsam und die Kamera würde sehr unpräzise arbeiten. Dadurch würden große Probleme bei der Entwicklung von Spielen entstehen.

Um seine Aussagen zu untermauern, nannte der Entwickler auch zwei Beispiele, die beweisen sollen, dass Project Natal noch nicht das hält, was Microsoft verspricht. Zum einen nennt er eine Entwickler-Konferenz von Microsoft, auf der Peter Molyneux eine Person aus dem Publikum auf die Bühne gebeten hat, um mit dem virtuellen Jungen Milo zu interagieren. Natal konnte den Mann angeblich nicht erkennen, weil er einen schwarzen Mantel trug. Das zweite Beispiel bezieht sich ebenfalls auf eine Präsentation von Peter Molyneux. Diesmal bat er das Publikum um Vorschläge, was man auf ein Blatt Papier malen könnte, um es dann von Natal einscannen und erkennen zu lassen. Nach Meinung des anonymen Entwicklers wartete Molyneux auf das Wort Katze und rief die Person, die das Wort nannte, auf die Bühne, um eine Katze zu zeichnen. Statt jedoch die Katze zu erkennen, erkannte Natal das Abercrombie & Fitch-Logo auf dem Sweatshirt der Person.

Welches System besser funktioniert, wird sich wohl erst dann zeigen, wenn sowohl Natal als auch Move auf dem Markt sind. Natal soll zum Weihnachtsgeschäft 2010 in den Regalen stehen, Sonys Move könnte schon im Herbst startklar sein. (ok)

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