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Laut einer aktuellen Studie der Universität Berkeley können 3D-Filme bei Zuschauern Kopfschmerzen und Augenprobleme hervorrufen.
3D-Filme wie Avatar überfluten das Gehirn mit einer Masse an visuellen Eindrücken. Laut einer neuen Studie der Univestität von Berkeley können 3D-Filme wie Avatar bei den Zuschauern zu Augenproblemen und Kopfschmerzen führen. Grund dafür sei ein Effekt, der sich “Vergence Accomodation Conflict” nennt. Dieser entsteht, wenn die Augen entgegen ihrem gewohnten Verhalten gleichzeitig nahegelegene und entfernte Objekte fokussieren müssen. Laut Professor Martin Banks von der Universität Berkeley sind besonders junge Kinogänger von dem Problem betroffen.
Ab dem fünfzigsten Lebensjahr klagen Kinogänger seltener über körperliche Beschwerden. Banks hat bereits mit Filmproduzenten gesprochen, die offenbar gewillt sind, Änderungen an ihren Filmen vorzunehmen, um den Gang ins Kino für Zuschauer verträglicher zu machen. Wie diese Änderungen aussehen sollen, geht aus der Studie nicht hervor. (ok)