Wedbush Morgan Analyst Michael Pachter geht davon aus, dass Apples iPad keine Konkurrenz für andere Spiele-Plattformen darstellt.
Nach monatelangen Spekulationen stieg Apples Steve Jobs gestern auf die Bühne und stellte den Tablet-PC iPad offiziell der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen der Präsentation zeigte Electronic Arts eine für das iPad angepasste Version von Need for Speed: Shift. Nach Meinung von Wedbush Morgan Analyst Michael Pachter wird das iPad jedoch keine großen Auswirkungen auf die Gaming-Industrie haben. “Es wird nicht so reizvoll für Gamer sein”, sagt Pachter den Kollegen von IndustryGamers. “Trotzdem werden es einige Leute kaufen.”
Laut Pachter könnte das iPad nur Nintendos DS unter Druck setzen. Eine Konkurrenz für die anderen Plattformen sieht Pachter in dem iPad jedoch nicht. Jesse Divinch von EEDAR geht davon aus, dass die Spiele für Apples iPad um die 20 Dollar kosten müssten, damit die Publisher das neue Gerät als ernsthafte Vertriebs- plattform ansehen könnten. Laut Divinch liegt das Problem in den niedrigen Preisen, die unabhängige Entwickler für ihre Spiele in Apples App-Store verlangen. Große Publisher haben nach Divinchs Meinung ein ernsthaftes Problem mit dieser Konkurrenz. Ob sich das iPad als ernstzunehmende Plattform für Gamer etablieren kann, bleibt also abzuwarten. (ok)