Offenbar denkt Microsoft darüber nach, die Punkte als Bezahlmethode auf der Xbox 360 abzuschaffen und auf reales Geld zu setzen.
Offenbar denkt Microsoft darüber nach, seine Bezahlmethode mit den Microsoft-Points über kurz oder lang einzustellen und auch die Bezahlung mit realem Geld umzusteigen. In einem Interview sagte Aaron Greenberg, Produkt-Manager bei Microsoft, dass die Direkt-Bezahlung der neuen On-Demand-Spiele in US-Dollar sehr gut angenommen wurde. Laut Greenberg wurde das Punktesystem damals eingeführt, weil man davon ausging, dass man so die Unterschiede der verschiedenen Geschäfte in den unterschied- lichen Ländern so klein wie möglich halten könnte. Spiele können so in allen Ländern zum gleichen Punkte-Preis angeboten werden und Microsoft musste lediglich die Umrechnung der Punkte in die jeweilige Landeswährung vornehmen.
Kritiker behaupten jedoch, dass Microsoft dies nur tut, um die tatsächlichen Preise der Spiele zu verschleiern. Noch gibt es allerdings keine Bestätigung, dass Microsoft bei der Xbox 360 tatsächlich in Zukunft auf reale Geldtransfers setzen möchte. PlayStation 3- und PSP-Besitzer zahlen schon seit dem Start des PlayStation Networks mit realem Geld. Nur Ninentendo bietet mit den Wii-Points ein ähnliches System wie Microsoft an. (mh)