Laut Electronic Arts sollen Spiele in Zukunft günstiger werden, jedoch dafür auch weniger umfangreich sein. Das Zauberwort heiße "DLC".
Seit der Veröffentlichung von Sonys PS3 und Microsofts Xbox 360 sind kostenpflichtige Zusatzinhalte für Spiele zu einer gängigen Praxis geworden. Nach dem Release des eigentlichen Spiels können sich Besitzer gegen Bares Erweiterungen, zusätzliche Storylines oder spezielle Gegenstände aus den entsprechenden Online-Stores runterladen. Bei den Gamern werden die “DLCs” aber nicht nur geliebt, sondern sorgen regelmäßig auch für Diskussionen. So haben erst kürzlich Entwickler von Assassin’s Creed 2 mitgeteilt, dass die nun kostenpflichtig erscheinenden Zusatzinhalte ursprünglich Bestandteil des eigentlichen Spiels waren, jedoch herausgenommen wurden.
Viele Gamer befürchten, dass die Spiele so immer weniger Umfang bieten und man für mehr Inhalt erneut den Geldbeutel öffnen muss. Publisher Electronic Arts hat nun zu der Thematik klar Stellung bezogen. Laut Jason DeLong von EA Canada werden die Spiele in Zukunft billiger werden, dafür aber auch weniger Umfang bieten und erst nach ihrem Release mit kostenpflichtigen Download-Inhalten erweitert. DeLong sieht darin Vorteile für beide Parteien: Spieler können sich kostengünstig mit Einstiegssoftware eindecken und die Publisher können mehr Inhalte verkaufen. Ob das Modell Erfolg hat, wird sich in Zukunft zeigen. (ok)