Laut der Website iSuppli macht Sony trotz Slim-Design und Hardware-Optimierung noch immer bei jeder PS3-Konsole 36 Dollar Verlust.
Dass Sony es bislang nicht geschafft hat, die Produktionskosten der PlayStation 3-Konsole wieder einzufahren, ist bekannt. Durch diverse Verbesserungen an der Hardware konnte man die Kosten für die Herstellung jedoch kontinuierlich senken. Während man zum Launch der PS3 noch gut 805 Dollar in eine Konsole investieren musste, um diese für 599 Dollar an den Mann zu bringen, liegen die Kosten heute laut iSuppli dank dem neuen Slim-Design bei nur noch 336 Dollar. Mit der Slim fiel allerdings auch der Verkaufspreis der Konsole auf rund 300 Dollar. Demzufolge macht Sony immer noch einen Verlust von mindestens 36 Dollar mit jeder verkauften PS3-Konsole.
Nach wie vor ist das integrierte Blu-ray-Laufwerk der größte Kostenfaktor, das den Angaben zufolge mit 66 Dollar zu Buche schlägt. Auf dem zweiten Platz liegt Nvidias Grafikchip Reality Synthesizer, der Sony 45 Dollar pro Konsole kostet. Das billigste Bauteil ist laut iSuppli die Bluetooth/WLAN-Funktion, die die Japaner gerade mal rund 4 Dollar pro Konsole kostet. Noch wurden die Zahlen nicht offiziell von Sony bestätigt und sind daher mit Vorsicht zu genießen. (ok)