Die PlayStation 3 verkaufte sich im abgelaufenen Geschäftsquartal von Sony rund 3,2 Millionen Mal. Trotzdem machten die Japaner Minus.
Während die rückläufigen Absatzzahlen der Wii bei Nintendo für schlechte Stimmung sorgen, kann sich Sony über den zweiten Frühling der PlayStation 3 freuen. Im abgelaufenen Quartal konnten die Zahlen dank einer deutlichen Preissenkung und der Veröffentlichung der PlayStation 3 Slim um 33 Prozent zulegen. So gingen im 3. Quartal rund 3,2 Millionen Konsolen über die Ladentheken. Im Vorjahresquartal waren es nur 2,4 Millionen. Trotzdem konnte das die Zahlen der Japaner nicht retten. Sony musste im abgelaufenen Quartal im Bereich Networked Products, in dem auch die PlayStation-Produkte hergestellt werden, einen operativen Verlust von umgerechnet rund 439 Millionen Euro verbuchen. Im Bereich Verbraucherprodukte (Kameras, etc.) gab es einen Gewinnrückgang von 86,7 Prozent auf 8,9 Milliarden Yen (8,6 Millionen Euro) verbuchen. Der Umsatz ging in diesem Bereich um 36,5 Prozent zurück. Insgesamt steht ein Verlust von umgerechnet rund 243 Millionen Euro unter der Quartalsbilanz. (ok)