Mass Effect für 75 Euro? Microsoft äußert sich zu den Games-on-Demand-Preisen und den von Land zu Land unterschiedlichen Preisen.
Mit dem gestrigen Start von Microsofts Games-on-Demand-Service für die Xbox 360 rieben sich auch einige Konsolen-Besitzer verwundert die Augen. Grund dafür sind die relativ hohen Preise der Download-Vollversionen im Vergleich zu den verpackten Spielen aus den Händlerregalen. Bei den Vollversionen, die Microsoft im Games-on-Demand-Verfahren anbietet, handelt es sich hauptsächlich um Titel, die schon seit längerer Zeit auf dem Markt erhältlich sind. Zum Start sind Titel wie Burnout Paradise, Assassin’s Creed, Bioshock oder Mass Effect zu Preisen zwischen 20 und 30 Euro über den Xbox Live Marktplatz erhältlich.
Je nach Land können die Preise variieren: So kostet zum Beispiel das zwei Jahre alte Mass Effect in Australien satte 6.000 Microsoft Punkte (umgerechnet rund 75 Euro), während es in Deutschland für 1.600 Microsoft Punkte (umgerechnet ca. 20 Euro) erhältlich ist. Microsoft äußert sich wie folgt zu den Preisen: “Kein Händler verfügt immer über den niedrigsten Preis für jedes Produkt. Wir bieten mit dem Games-on-Demand-Service immerhin die Möglichkeit, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche Xbox 360-Spiele zu erwerben. Games on Demand ist sehr wichtig für die digitale Distribution und wir werden diesen Service weiter ausbauen, um das Verlangen des Marktes und der Kunden zu befriedigen.” (ok)