Wenn es nach Activision-Boss Bobby Kotick gehen würde, dann würden die Preise für Spiele noch weiter steigen.
Publisher Activision hat erst kürzlich für Aufsehen gesorgt, als man in Großbritannien, dem Import-Paradies für deutsche Gamer, die UVP für den am 10. November 2009 erscheinenden Shooter Call of Duty: Modern Warfare 2 kurzerhand um einige Pfund anhob. Als Begründung nannte man gestiegene Entwicklungskosten und Währungsschwankungen. Im Kern möchte man aber eigentlich verhindern, dass Call of Duty: Modern Warfare 2 zu viel von Gamern aus der EU-Zone importiert wird. Nach Meinung des Publishers müssten Spiele in Zukunft mindestens 70 Pfund kosten, um auch weiterhin auf dem aktuellen Niveau entwickeln zu können.
Jetzt meldet sich Activision-Boss Boby Kotick erneut zu Wort und sorgt damit erneut für Empörung bei den Gamern. In einer Telefonkonferenz zum Quartalsbericht sagte Kotick wörtlich, dass wenn es nach ihm persönlich ginge, er die Preise noch weiter anheben würde. Aktuell liegt der Durchschnittspreis für einen neuen Titel bei 45 Pfund. Activision möchte die unverbindliche Preisempfehlung anheben, um zu testen, wieviel die Gamer bereit sind für Spiele auszugeben. Call of Duty: Modern Warfare 2 wird der erste Test sein. Call of Duty: Modern Warfare 2 erscheint für PlayStation 3, Xbox 360 und PC. (ok)