Microsoft wurde in den USA von einem Xbox 360-Besitzer verklagt, der wegen eines Materialfehlers Schadensersatz und einen sofortigen Verkaufsstopp der Konsole fordert.
Microsoft wurde in den USA von einem aus dem US-Bundesstaat Illinois stammenden Xbox 360-Besitzer verklagt. Der Kläger fordert von Microsoft Schadensersatz und einen sofortigen Verkaufsstopp der Konsole, weil Microsoft diese trotz eines bekannten Material- fehlers aus dem Markt belässt. Der Kläger kaufte seine Xbox 360 im Jahr 2007. Etwas über ein Jahr später, im Dezember 2008, versagte die Konsole dann den Dienst. Er schickt die Konsole daraufhin an Microsoft und musste wegen der fehlenden Garantie 99 US-Dollar für die Reparatur bezahlen. Außerdem habe er keine Erklärung für den Defekt von Microsoft erhalten.
Nach ersten Informationen soll es sich bei dem Defekt nicht um den gefürchteten Red Ring of Death handeln, für den die Redmonder die Garantie auf drei Jahre erhöht haben. Der Kläger hofft, dass das Gericht seine Klage als Sammelklage einstuft und Microsoft zu Schadensersatz oder eine andere Entschädigung, die vom Gericht festgelegt wird, verurteilt. Das Gericht soll außerdem den weiteren Verkauf der Xbox 360 stoppen. (ok)