Publisher Ubisoft hat seine aktuellen Geschäftszahlen vorgelegt. Demnach bach der Umsatz der Franzosen um 51 Prozent ein.
Publisher Ubisoft wurde von der weltweiten Finanzkrise besonders hart erwischt. Die Zahlen des Publishers für das erste Quartal 2009/2010, das am 30. Juni 2009 endete, offenbaren einen dramatischen Umsatzeinbruch um 51 Prozent. Neben der schwachen Konjunktur sieht Ubisoft auch den Rückgang an Ver- käufen von Spielen für Nintendos DS in den USA und Europa als Grund für den Umsatzeinbruch.
Auch die Verkäufe aus dem Backkatalog für die PlayStation 3 und Xbox 360 sind schwächer als erwartet ausgefallen. Nach der Bekanntgabe der Zahlen verkündete Ubisoft auch die Verschiebung einiger Spiele. So werden Splinter Cell: Conviction und Red Steel 2 nicht wie erwartet zu Weihnachten, sondern erst ein Quartal später erscheinen. Ghost Recon und I am Alive werden sogar in das 2. Quartal 2010 verschoben. Ubisoft-Chef Yves Guillemot geht davon aus, dass die Umsätz in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres wieder anziehen werden. (ok)