Die beiden Gitarristen Jimmy Page (Led Zeppelin) und Jack White (The White Stripes) haben sich zum Thema Guitar Hero geäußert.
In einem Interview zum Dokumentarfilm It Might Get Loud, in dem die Karrieren von Jimmy Page (Led Zeppelin) und Jack White (White Stripes) beleuchtet werden, haben sich die beiden Gitarristen zum Phänomen Guitar Hero geäußert. Den Antworten der beiden ist zu entnehmen, dass sie offenbar nicht viel von Plastikinstrumenten und digitalen Bands halten. “Es ist schon sehr deprimierend, wenn dein Label zu dir kommt und sagt, dass die Kids heutzutage über Guitar Hero zur Musik kommen. Dabei ist es eigentlich egal, welches Format man benutzt, um Musik zu genießen, aber wenn dies für uns bedeutet in einem Videospiel auftreten zu müssen, dann ist das traurig”, so Jack White von den White Stripes.
Auch Jimmy Page steht Spielen wie Guitar Hero skeptisch gegenüber. Er geht nicht davon aus, dass man sich mit Hilfe von Videospielen signifikantes Wissen über Musik aneignen kann. “Stellt euch mal den Drumpart vor, den John Bonahm auf dem ersten Song des ersten Led Zep Albums (Good Times, Bad Times) gespielt hat. Wie viele Schlagzeuger in der Welt können diesen Part schon spielen, allein gelassen am Weihnachtsmorgen?”, so Jimmy Page von Led Zeppelin. Auch wenn man nicht wirklich weiß, was Page mit seinen Sätzen sagen wollte, ist klar, dass auch er kein großer Fan der Musikspiele ist. (ok)