- Getestetes Spiel: inFamous
- Getestete Plattform: PlayStation 3
- Veröffentlichung: 29.05.2009
- Publisher: Sony Computer Entertainment
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Im Test: inFamous (PS3)

Auch lassen sich keine Autos oder andere fahrenden Untersätze benutzen. Sehr schade. Der Gesamteindruck der Stadt entschädigt zwar für diese Einschränkung, aber hier wäre auf jeden Fall viel mehr drin gewesen.
Schicke Grafik mit Schönheitsfehlern
Empire City ist den Entwicklern von Sucker Punch gelungen, da gibt es keine Frage. Aber trotzdem hat man sich einige Fehler erlaubt, die einfach nicht hätten sein dürfen. So kann es schon mal passieren, dass wenn mit seinen Blitzen ein Auto zerlegt und zur Explosion gebracht hat, dieses sich schwebend in einigen Metern Höhe wiederfindet. Gleiches geschieht auch gelegentlich mit Zivilisten. Ein wenig ärgerlich sind auch die sich wiederholenden Fahrzeugtypen in der Stadt. Fast in jeder Straße finden sich exakt identisch zerbeulte Polizeiautos im Doppelpack. LKWs oder Busse sieht man nie fahrend. Hier fehlt ein bisschen mehr Abwechslung.
Gleiches gilt für die Gegner. Im ersten Stadtteil hat man es mit den Reapern zu tun, in der zweiten mit den Dust Men. In beiden Gangs gibt es identische Gegnertypen. Ein paar Irre, die als Selbstmord- attentäter auf einen zulaufen um sich in die Luft zu sprengen, dann einfache Gegnertypen mit Maschinengewehren und welche mit Panzerfäusten. Die Gruppen unterscheiden sich hauptsächlich durch die Intensität, mit der sie Cole drangsalieren.
Bei den Zivilisten auf den Straßen hat man dies aber schon besser gelöst und man läuft nicht ganz so oft Klonen über den Weg. inFamous hat auch mit unzähligen Pop-Ups und Clipping-Fehlern zu kämpfen, die kaum zu übersehen sind. Insgesamt läuft das Spiel aber sehr flüssig. Ladezeiten plagen einen auch so gut wie nie und die gesamte Stimmung in der Stadt lässt inFamous richtig lebendig werden. Positiv zu erwähnen ist auch die Klangkulisse der Stadt. Hier wird der düstere Eindruck kräftig unterstützt. Musik bekommt man allerdings nur selten zu hören, was einem aber auch nicht wirklich fehlt.



