- Getestetes Spiel: Resistance 2
- Getestete Plattform: PlayStation 3
- Veröffentlichung: 03.12.2008
- Publisher: SCEE
Im Test: Resistance 2 (PS3)

Schluss mit Grau- und Brauntönen! Sonys PS3-exklusives Resistance 2 kommt ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit mehr Farben und einer beeindruckenden Grafik daher. Resistance 2 sorgt gleich zu Anfang für eine spontane Atemlähmung. Nachdem man sich durch die ersten Alien-Horden gekämpft hat, wird man mit einem atemberaubenden Blick auf die Golden Gate Bridge belohnt und hat einen freien Blick auf in Flammen stehende San Francisco Bay, die von hunderten außerirdischen Raumschiffen belagert wird. Die Reise führt einen weiter in die Wälder von Californien, die von Nebel bedeckt sind, der hier und da von Lichtstrahlen durchbrochen wird. Eine unheimliche Atmosphäre, die auch so einige unangenehme Überraschungen bereithält. Gerade, wenn man durch den Wald streift und sich relativ sicher fühlt, tauchen aus dem Nichts unsichtbare Aliens auf, die sich mit einem beherzten Sprung auf einen stürzen. Hier ist also äußerste Vorsicht geboten.
Resistance 2 hat so gut wie alles an Szenerien im Angebot, was man sich nur wünschen kann. So kämpft man in Chicago, in Alien-Raumschiffen, Wäldern, auf Waldwegen und aus dem Hubschrauber heraus. Für Abwechselung ist also gesorgt. Aber nicht alle Szenerien bieten die gleiche Qualität. Manchmal sackt das Niveau der Texturen deutlich erkennbar ab und man bekommt den Eindruck, man würde im Tapetenladen und nicht vor einer Felswand stehen. Das macht Resistance 2 aber durch die geniale Darstellung und Physik des Wassers wieder wett. Hier haben die Entwickler nicht auf einfache Texturen gesetzt, sondern tief in die 3D-Trickkiste gegriffen. Wenn man durch das kühle Nass stapft oder eine Salve aus dem Maschinengewehr in selbiges abfeuert, kann man deutlich die Wellenbildung erkennen. Ein Hochgenuss!



