Die Eckdaten zu unserem Test:
  • Getestetes Spiel: Bionic Commando
  • Getestete Plattform: PlayStation 3
  • Veröffentlichung: 22.05.2009
  • Publisher: Capcom

Im Test: Bionic Commando (PS3)

Im Test: Bionic Commando (PS3)

Bionic Commando - nach über zwanzig Jahren geht es weiter. Funktioniert der Klassiker heute immer noch so gut wie damals?
Bionic Commando - nach über zwanzig Jahren geht es weiter. Funktioniert der Klassiker heute immer noch so gut wie damals?

Genau das Checkpoint-System kann auch schon mal für einigen Frust sorgen. So kann es schnell mal vorkommen, dass man gerade vor dem Endgegner steht, stirbt und das Level fast von Anfang an neu durchspielen muss. Die normalen Gegner machen dabei kaum Probleme. Selbst wenn man eine Patrouille aus 4 bis 6 Gegnern vor sich stehen hat, kann man mitten ins Getümmel springen und alle mit gezielten (oder auch wilden) Schüssen niederstrecken. Bei den Bossen funktioniert das aber nicht so leicht. Hier kann man schon mal 10 bis 20 Minuten an einem einzigen Endgegner knabbern. Es kann auch vorkommen, dass man erstmal 5 Minuten benötigt um herauszufinden, wie man die Endgegner überhaupt effektiv angehen muss, um sie aus dem Weg räumen zu können.

Ohne den bionischen Arm geht dabei gar nichts. Mit dem kann man sich nämlich nicht nur in feinster Tarzan-Manier durch den Großstadtdschungel schwingen, sondern auch kräftig austeilen. Man kann mit ihm kleine und große Gegenstände (zum Beispiel Gabelstapler) auf Gegner schleudern oder sie einfach aus dem Weg räumen. Man kann seine Gegner aber auch auf ganz elegante Art und Weise aus dem Leben scheiden lassen. Dazu schleudert man das Seil seines Arms auf einen Gegner und fängt ihn damit. Dann kann man sich mit Hilfe der Seilspule in einem Affenzahn an den Gegner ziehen und ihn mit einem beherzten Tritt durch die Luft befördern.