- Getestetes Spiel: Bionic Commando
- Getestete Plattform: PlayStation 3
- Veröffentlichung: 22.05.2009
- Publisher: Capcom
- Capcom bringt Marvel vs. Capcom 3 und Bionic Commando Rearmed 3
- Capcoms Bionic Commando mit enttäuschenden Verkaufszahlen
- Bionic Commando: Rearmed: Trophy-Patch verfügbar
- Uncharted: Drakes Fortune wird verfilmt
- Electronic Arts kündigt Alice: Madness Returns für Konsole und PC an
- Bathesda verspricht hunderte von Spielstunden in Fallout: New Vegas
Im Test: Bionic Commando (PS3)

2008 erschien mit Bionic Commando Rearmed ein geniales Remake des Arcade-Klassikers aus dem Jahr 1988. Zwanzig Jahre später bringt uns Capcom nun den offiziellen Nachfolger in Form von Bionic Commando. Die Story von Bionic Commando setzt etwa zehn Jahre nach den Ereignissen seines Vorgängers an. Die Regierung lehnt zwischenzeitlich bionische Implantate für Soldaten ab. Den bionischen Helden wurden ihre mechanischen Kampfteile abge- nommen. Manche starben, manche haben überlebt. Die Welt hat sich grundlegend verändert.
Was sich nicht geändert hat, ist der Hauptdarsteller. Auch 20 Jahre nach dem ersten Teil schlüpft man wieder in die Rolle von Nathan R.A.D. Spencer. Von Super Joe aus dem Knast befreit, bekommt man seinen bionischen Arm zurück und muss einen Anschlag auf die Hauptstadt Ascension City untersuchen. Schafft man die Missionen, soll Nathan nach langer Zeit seine Frau Emely wiedersehen dürfen.

Wer bis zur Wiedervereinigung der Beiden eine große Story erwartet, der wird enttäuscht. Auf dem Weg zum Ziel spult man eine Mission nach der anderen ab. Es gibt zwar zur Belohnung einige gut gestaltete Zwischensequenzen, die können allerdings nicht über die schmale Story hinwegtrösten. Bis man jedoch auch nur an das Ziel, welches man schon nach gut 9 Stunden erreichen kann, denkt, muss man erstmal mit der Schwierigkeit des Spiels zurechtkommen. Selbst in der niedrigsten Stufe hat man seine liebe Mühe, mit Hilfe seines bionischen Arms von Checkpoint zu Checkpoint zu kommen.



