Sonys Blu-ray- und DVD-Verpackungen sollen in Zukunft umweltfreundlicher gestaltet werden. Es soll mehr recyceltes Papier und weniger Plastik zum Einsatz kommen.
Sony möchte in Zukunft ein bisschen mehr für die Umwelt tun und kündigt deshalb an, dass zukünftige DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen in einer umweltfreundlicheren Verpackung auf den Markt kommen werden. Die CO2-Emissionen, die Sony durch die DVD-Herstellung produziert, sollen 2010 in Nordamerika um rund eine Million Kilogramm gesenkt werden. Die Verpackungen sollen weniger Plastik und mehr recyceltes Papier enthalten.
Das man aber nicht gleich ganz auf Plastik und neues Papier verzichtet und voll auf recycelte Materialien setzt, ist allerdings schade. So hätte man durchaus eine Vorreiterrolle einnehmen können. Sony hat seine Verpackungen von der Umweltorganisation Dogwood Alliance unter die Lupe nehmen lassen. Sonys Single-Discs sollen in Zukunft zu 30 Prozent in recyceltem Papier verpackt sein (bislang sind es 0 Prozent). Die Verpackungen der Ultra-light-Discs sollen mit 20 Prozent weniger Plastik auskommen.
Die erste Veröffentlichung mit der neuen Verpackung wird Der Kaufhauscop mit Kevin James sein. Sony ist nicht der erste DVD-Hersteller, der seinen CO2-Fußabdruck verkleinern möchte. Im vergangenen Jahr hat LionsGate auf grüne Verpackungen umgestellt. Im April folgte Elusion. (ok)