Laut Sonys CFO Nobuyuki Oneda macht Sony bei jedem PS3-Verkauf einen Verlust von 10 Prozent.
Seit geraumer Zeit gibt es immer wieder Gerüchte um eine unmittelbar bevorstehende Preissenkung der PlayStation 3. Finanziell dürfte sich so ein Schritt jedoch nicht für Sony lohnen. Laut Sonys CFO Nobuyuki Oneda macht man bei jeder verkauften Konsole ein Minus von 10 Prozent. Geht man von 399 Euro UVP in Deutschland aus, fehlen Sony bei jeder verkauften PS3 rund 40 Euro. Es ist aber wahrscheinlicher, dass sich die 10 Prozent auf den Händler-Einkaufspreis beziehen, was ein bisschen weniger Verlust bedeuten würde. In Japan verkauft Sony pro Woche im Schnitt zwischen 20.000 und 30.000 Konsolen.
Geht man jetzt mal von 20 Euro Verlust pro Konsole aus, wären das alleine in Japan zwischen 400.000 und 600.000 Euro Verlust pro Woche. Trotzdem möchte Sony bald die Gewinnzone mit der PS3 erreichen. In der Vergangenheit hat Sony verstärkt an der Hardware gearbeitet, um die PS3 günstiger herstellen zu können. Eine Preissenkung in naher Zukunft wird bei diesen Zahlen jedoch sehr unwahrscheinlich sein. (ok)