Der angekündigte Third-Person-Shooter Six Days in Fallujah wurde von Kriegsgegnern scharf kritisiert. Nun überlegt Konami, ob der Titel überhaupt in Europa veröffentlicht werden soll.
Vor einiger Zeit kündigte Publisher Konami den Shooter Six Days in Fallujah offiziell an. In dem Spiel geht es um die Schlacht um die irakische Stadt Falludscha. Das Spiel wurde bereits von Kriegsgegnern heftig kritisiert. Die Kritik hat Konami offenbar so sehr verunsichert, dass man mittlerweile überlegt, ob man das Spiel überhaupt in Europa auf den Markt bringen soll. Laut Konami Europe möchte man zunächst die finale Version des Spiels abwarten, bevor man sich für oder gegen ein Release in Europa entscheidet.
In den USA sieht es laut Andy McNab von Konami anders aus: “In Amerika wissen 90- und 12-jährige, was in Fallujah geschah. Man sieht es im TV und es wurden Bücher darüber geschrieben. Das Spiel ist eine natürliche Erweiterung, es ist Volkskunde. Der einzige Unterschied der besteht: Es ist ein anderes Medium.” Der Third-Person-Shooter soll im kommenden Jahr für PS3, Xbox 360 und PC erscheinen. Laut Konami sind über drei Dutzend US Marines an der Entwicklung beteiligt. (ok)