
Ähnlich wie Konkurrent Apple will Microsoft zukünftig eigene Brand Stores eröffnen, in denen ausschließlich Microsoft-Produkte erhältlich sind. Branchenkenner haben diesen Schritt schon länger erwartet, da die Apple Stores sehr erfolgreich sind. Im Dezember hat der erste Apple-Store hierzulande in München eröffnet. Wie viele Microsoft Stores und wo oder ab wann es sie geben wird, ist noch nicht bekannt. Der ehemalige Walmart-Manager David Porter, der als Vizepräsident eingesetzt wird, soll für das Sortiment in den Stores verantwortlich sein. Inwieweit der Schwerpunkt auf der Software und den Betriebssystemen liegt oder auch den Spielekonsolen wie der Xbox 360 ein großer Bereich eingeräumt wird, steht noch nicht fest.
Medienberichten zufolge will Microsoft “die Beziehung zu seinen Kunden stärken und aus erster Hand erfahren, was sie wünschen und wie sie einkaufen”, deshalb sei der Verkauf anderer Produkte ebenfalls grundsätzlich denkbar. Mit den eigenen Stores will der Konzern sein Image aufbessern, eine 300 Millionen Dollar teure Werbekampagne, die bereits im Herbst gestartet wurde, soll ihren Teil dazu beitragen. Bislang verkaufte Microsoft seine Produkte über Computerhersteller oder Händler. (mh)