Nach den neusten Statistiken des Marktforschungsinstituts NPD gingen die Verkaufszahlen der PS3 von Sony im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 24,5% zurück. Während 2008 noch 269.000 Konsolen verkauft wurden, waren es 2009 nur noch 203.000 Geräte. Die PSP hat es ähnlich getroffen: Mit 201.200 verkauften Geräten war auch hier ein Rückgang um 25% zu beobachten. Im Gegensatz dazu stiegen die Verkaufszahlen von der Xbox 360 um 25,5% auf 309.000 und Nintendo konnte mit seiner Konsole sogar ein noch größeres Plus verbuchen: Von 274.000 verkauften Stück stiegen die Verkaufszahlen um 59,5% auf 676.000 Geräte.
Chris Burma, Technologie-Programmmanager von Philips, glaubt, dass die schlechten Verkaufszahlen der PS3 mit dem integrierten Blu-ray-Player zusammenhängen. Als die PS3 veröffentlicht wurde, bedeutete ein Kauf der Konsole gleichzeitig den Kauf eines Blu-ray-Players, aber heute wird die PS3 vor allem wegen ihres eigent- lichen Zwecks, des Spielens, gekauft und weniger wegen der Blu-ray-Funktion. Das liegt Burma zufolge an der Preisentwicklung in diesem Bereich: Am Anfang war die PS3 der günstigste Blu-ray-Player, den es auf dem Markt gibt, doch das hat sich inzwischen geändert.
Die Vorherrschaft der PS3 als Blu-ray-Player schwinde stetig während der Markt für neue Blu-ray-Player immer weiter wächst. (mh)