Das Problem werden sicher einige Spieler kennen: In einem schwierigen Spiel kommt man an eine Stelle, an der es einfach nicht mehr weitergeht. Das kann an einer schwer zu verstehenden Story oder an einem Rätsel, das man einfach nicht gelöst bekommt, liegen. Manchmal findet man auch einfach nicht diesen einen Gegenstand, den man noch benötigt, um ein Level zu finalisieren. Die Folge ist, dass man das Spiel aus dem Laufwerk nimmt und es im Schrank verstauben lässt. Wenn es nach Nintendo geht, dann wird es solche Probleme in Zukunft nicht mehr geben. Die Japaner haben sich ein InGame-Hilfesystem patentieren lassen, durch das Spieler an kritischen Punkten im Spiel durch das System unterstützt wird.
Wie könnte so ein Hilfesystem aussehen? Laut Nintendo soll man in Leveln, in denen man gar keinen Fortschritt mehr erzielen kann oder auf die man einfach keine Lust mehr hat, einen Modus wählen können, in dem das System den betreffenden Spielabschnitt eigenständig durchspielt. In diesem Fall kann man sich einfach zurücklehnen und zusehen. Wenn man möchte, kann man auch wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Um das zu ermöglichen, werden die Spiele wohl zwingend in einzelne Kapitel aufgeteilt werden müssen. Insgesamt wird es es wohl drei Modi geben.
Im Game-Modus lässt sich das Spiel eigenständig durchspielen, so, wie man es auch bisher gewohnt ist. Allerdings kann man sich auf Wunsch Hinweise auf dem Bildschirm einblenden lassen. Im Digest-Modus läuft das Spiel als Video ab und man ist lediglich Zuschauer. Hier hat man die Möglichkeit, an einem beliebigen Punkt in das Spiel einzusteigen. Nachteil: In diesem Modus lassen sich die Spielstände nicht speichern. Der dritte und letzte Modus ist Scene. Hier kann man einzelne Szenen (wie bei einer DVD) auswählen und direkt spielen. Hat man einen Abschnitt, den man besonders mag, kann man diesen immer wieder spielen, ohne die ganze Story erneut spielen zu müssen. Ob Nintendo das Patent 1:1 umsetzen wird, ist noch nicht bekannt. (ok)