Als Grund für den Erfolg der Xbox 360 und die teilweise mauen Verkaufszahlen der PS3 wird oft die erfolgte Preissenkung der Microsoft-Konsole und der relativ hohe Anschaffungspreis der Sony-Konsole angegeben. Sony hat sich in letzter Zeit immer wieder dagegen gesträubt, die Konsole im Preis zu senken. Als Begründung gaben die Japaner stets an, dass die Features, die die PS3 zu bieten hat, den vergleichsweise hohen Preis rechtfertigen. Um dies zu untermauern, hat Sony Computer Entertainment America jetzt eine Gegenüberstellung veröffentlicht (Grafik unten), die zeigt, was die Konsolen tatsächlich kosten, wenn man auf einige Features wie ein HDMI-Output oder eine Festplatte nicht verzichten möchte.
So ist die PS3 mit 399 US-Dollar in der 80 GB-Variante zwar die teuerste Konsole im Regal, bietet im Endeffekt aber so viele Features, dass die Xbox 360 Arcade, die schon ab 199 US- Dollar erhältlich ist, wenn man sie entsprechend aufrüstet, zwischen 449 und 499 US-Dollar kosten würde. Einige Features wie die Wiedergabe von Blu-ray Discs lassen sich jedoch bei der Xbox 360 auch nicht nachträglich aufrüsten. Zwar gab es immer mal wieder Gerüchte um ein Blu-ray-Laufwerk für die Xbox 360, diese wurden jedoch stets von Microsoft zerschmettert. (ok)
