Kann es Guitar Hero: World Tour mit dem Konkurrenten Rock Band aufnehmen? Erfahren Sie alle Details in unserem ausführlichen Test.
Unser Redaktionsbüro entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Musikgeschäft für Plastikinstrumente. Ein Besucher würde denken, hier wird mehr gerockt als gearbeitet. Dazu hat zuletzt auch “Guitar Hero: World Tour” beigetragen, das wie “Rock Band” mit Drums, Gitarre und Mikrofon in einer Monsterverpackung bei uns aufgeschlagen ist um sich einem ausführlichen Test zu unterziehen. Was uns schon unmittelbar nach dem Auspacken auffiel, ist die hohe Wertigkeit der Instrumente im Gegensatz zu den Controllern vom Konkurrenten “Rock Band”.
Alles wirkt deutlicher massiver und der Gitarren-Controller von “Guitar Hero: World Tour” liegt deutlich besser in der Hand, als sein Pendant von “Rock Band”. Activision hat auch dem Kabelsalat den Kampf angesagt und hat die Drums mit einer Funkverbindung ausgestattet. Bei dem Gitarren-Controller fallen auch gleich einige Veränderungen auf. So befindet sich unterhalb der Fret-Buttons jetzt ein Touchpad, mit dem man in fordernden Solos schneller die entsprechenden Buttons anschlagen kann. Anschlagen ist allerdings das falsche Wort, denn man fährt lediglich noch mit den Fingern über das Touchpad - angeschlagen werden muss nichts mehr.
Die Anschlagtaste des Gitarren-Controllers gibt bei Bedienung ein deutliches Klicken von sich. Wer also unbedingt ein akustisches Feedback von seinem Gitarren-Controller benötigt, hat hier einen klaren Vorteil gegenüber der stummen Anschlagtaste des “Rock Band”-Controllers. Ebenfalls neu ist ein eigener Buttons zur Aktivierung der Star Power. Der ist allerdings für Linkshänder wieder mal nur sehr umständlich zu erreichen. Ein Hochreißen des Controllers ist durch den Button allerdings nicht mehr zwingend nötig, um die Star Power zu aktivieren.