- Getestetes Spiel: Lips
- Getestete Plattform: Xbox 360
- Veröffentlichung: 21.11.2008
- Publisher: Microsoft
Im Test: Lips (Xbox 360)

Mit “Lips” hat Microsoft endlich einen Konkurrenten zu Sonys erfolgreicher “SingStar”-Reihe auf den Markt gebracht. Nach “You’re in the Movies!” (”EyeToy”) und “Scene It!” (”Buzz!”) möchte man nun auch die singenden Gamer von der PS3 auf die Xbox 360 holen. Ob das von Developer iNiS entwickelte “Lips” auch das Zeug dazu hat, erfahren Sie in unserem Test.
Nachdem man “Lips” endlich aus seiner Hartplastikverpackung befreit und in die Konsole eingelegt hat, bekommt man auch schon gleich das aufgeräumte Menü mit einer Übersicht der einzelnen Songs zu Gesicht. Die Auswahl der Songs ist exzellent: Neben Gassenhauern wie Nenas “99 Luftballons”, Apreski-Hits wie DJ Ötzis “Ein Stern” und Ulk-Songs wie “Lebt denn der alte Holzmichel noch… ?” von den Randfichten, hat “Lips” auch handfesten Rock in Gestalt von Nirvanas “In Bloom” oder auch Coldplays “Yellow” anzubieten. Selbst ältere Semester sollten mit Roland Kaisers “Santa Maria” auf den Geschmack von Microsofts “Lips” kommen.
“Lips” deckt ein wahrlich breites Spektrum an Musikgeschmäckern ab und wir können uns sehr gut vorstellen, dass das Spiel selbst eingefleischte Rocker zu fortgeschrittener Stunde dazu motivieren könnte, lauthals “Santa Maria” darzubieten.
Gleich zu Beginn unseres Tests sind uns die hervorragend verarbeiteten Wireless-Mikrofone (ein weißes und ein schwarzes) aufgefallen, die bislang kein anderes Karaoke-Game für die aktuelle Konsolen-Generation anzubieten hat. In diesem Punkt hat Microsofts Titel einen echten Vorteil gegenüber Sonys “SingStar”-Reihe, obwohl auch dafür in Kürze Wireless-Mikros auf den Markt kommen sollen. Die “Lips”-Mikros sind mit Bewegungssensoren ausgestattet. So bindet “Lips” die Mikrofone aktiv mit ins Spielgeschehen ein, in dem man sie schütteln und drehen oder als Percussion-Instrument innerhalb der Songs benutzen kann. Letztere passen dann zwar nur selten zum Song, aber was solls, Interaktivität ist alles und Spaß macht es auf jeden Fall.



