Die Produktionskosten der PS3 sollen gesenkt werden und im Zuge dessen wird ab Herbst auch ein neuer Grafikchip in die Konsole eingebaut. Dieser RSX Chip wird in 65 nm-Technologie gefertigt und soll im Vergleich zu dem bekannten 90 nm Chip nicht nur kleiner, sondern auch billiger und effizienter sein. Durch die von dem Chip ausgehende geringere Abwärme ist es außerdem möglich, die Kühlsysteme der Konsole zu reduzieren, was die Produktionskosten ebenfalls reduziert. So weit, so gut, doch laut einer kürzlich im Internet aufgetauchten Tabelle geht mit der Integration des neuen Chips auch die Kompatibilität der PS2-Spiele verloren. Das soll sowohl für die 40-GB- als auch für die 80-GB- und die 160-GB-Variante der PS3 gelten. Außerdem würde es nur noch zwei USB-Ports geben und die SA-CD-Unterstützung würde verloren gehen. Der Stromverbrauch des Chips wird mit 140 Watt angegeben - keine Verringerung zu dem jetzigen Chip. Allerdings wurden diese Daten bislang nicht von Sony bestätigt, es bleibt also ungewiss, ob sie stimmen oder nicht. (mh)