IFA 2008: ZDF-Produktionsdirektor wehrt sich gegen Vorwürfe

Den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern ARD und ZDF wurde in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen, dass sie die Einführung von HDTV verzögern würden. Auf der IFA 2008 wehrte sich Andreas Bereczky, Produktionsdirektor des ZDF, gegen diese Kritik und erklärte, ein “überhasteter und dadurch teurer HDTV-Einstieg” würde keinen Sinn machen, wenn der Marktanteil der HDTV-fähigen Empfangsgeräte noch unter 2% läge - wie es derzeit der Fall sei. Bereczky betonte jedoch, dass mittelfristig HDTV zum Standard werde. Geplant sei, im nächsten Jahr gemeinsam mit der ARD drei HDTV-Ausstrahlungen zu senden: zur Leichtathletik-WM, zur IFA und zu Weihnachten. Die Regelausstrahlung in HDTV soll mit der Übertragung der Olympischen Winterspiele aus Vancouver im Februar 2010 beginnen.

Premiere-Programmvorstand Hans Seger kann Bereczkys Argument nicht nachvollziehen und zieht einen Vergleich mit dem Start des Farbfernsehens. Derzeit hätte es auch kaum entsprechende Fernsehgeräte gegeben und trotzdem wurde das Farbfernsehen gestartet. (mh)

Kommentare
  1. Glorak
    31. August 2008

    Immer das übliche dumme Geschwafel von den selben Leuten. Sie sind und bleiben elendige Verhinderer bei der Einführung neuer Technologien, und fügen Deutschland erheblichen wirtschaftlichen Schaden zu. Diese Leute gehören wegen Gebührenmissbrauch und fortgesetzte Schädigung der Wirtschaft gefeuert.

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