Acclaims-Chef David Perry gab auf der Games Convention Developers Conference in Leipzig an, dass Sony mit der PlayStation 3 niemals Gewinne erzielen kann, was vor allem auf die hohen Produktionskosten und due Tatsache zurückzuführen sei, dass die Konsole mit Verlust verkauft wird. Insgesamt seien die Verluste, die Sony mit der PS3 jetzt schon gemacht habe, größer als die Gewinne, die in den fünf besten Jahren des Vorgängers, der PS2, erzielt wurden. Perry rät davon ab, die nächste Generation der PlayStation noch teurer zu veröffentlichen und auch die Spielekosten weiter zu erhöhen. Perry, der seit 27 Jahren in der Spielebranche tätig ist und bislang an der Entwicklung von mehr als 100 Spielen für 29 unterschiedliche Plattformen beteiligt war, gilt als einer der wichtigsten und bekanntesten Vertreter der Branche. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres gab Sony im Juli einen Gewinn in Höhe von 32 Millionen Euro bekannt. Dieses Ergebnis überraschte die Analysten, die einen Verlust von 45 Millionen Euro erwartet hatten. Im Vorjahr beliefen sich die Verluste von Sony noch auf 173 Millionen Euro. (mh)